León.Capital preview video 01 from tttp on Vimeo.

, , Spain, 24 sep 2011

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Daniel G. Andújar /

Archive (1989-2001)

Edited by , , texts by  , , Valentín Roma, graphic design by Nieves und Ros

German/English

2011. 344 pp., 523 ills.

17.00 x 24.00 cm clothbound

pub. date: September 2011 by Hatje Cantz

ISBN 978-3-7757-3170-6

Price: 35 Euro (Amazon Online)

In conjunction with the exhibition Postcapital Archive (1989-2011). Württembergischer Kunstverein

| A political art project in the form of a multimedia installation, open database, and interactive laboratory

The project Postcapital Archive 1989–2001 by Spanish artist Daniel García Andújar centers on the profound changes that have occurred around the world on social, political, economic, and cultural levels. Key issues are the fall of the Berlin Wall and the September 11, 2001 attacks in New York. Here, Andújar examines developments after the collapse of the Wall not from the aspect of postcommunism, but postcapitalism. He is concerned with the question of how “Western” societies have changed without their former counterpart, communism, and what kinds of new walls were built through global politics after 1989 and 2001. The foundation of the project is a digital archive containing over 2,500 files the artist has gathered from the Internet over the course of the past decade.

| Ein politisches Kunstprojekt als multimediale Installation, offene Datenbank und interaktives Labor

Das Projekt Postcapital. Archive 1989–2001 des spanischen Künstlers Daniel García Andújar kreist um die tief greifenden Veränderungen, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit auf gesellschaftlicher, politischer, ökonomischer und kultureller Ebene ereignet haben und als deren Eckpunkte der Fall der Berliner Mauer sowie der Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 gelten. Dabei betrachtet Andújar die Entwicklungen nach dem Mauerfall nicht unter Aspekten des Postkommunismus, sondern des Postkapitalismus. Es geht ihm um die Frage, inwiefern sich die »westlichen« Gesellschaften ohne ihr ehemaliges Gegenstück – den Kommunismus – verändert haben und welche neuen Mauern durch die globale Politik nach 1989 und 2001 gezogen wurden. Das Projekt basiert auf einem digitalen Archiv mit über 2500 Dateien, die der Künstler in den letzten zehn Jahren aus dem Internet zusammengetragen hat.

 
 

 

28. November 2010 – 9. Januar 2011
Eröffnung: Samstag, 27.11.2010, 19 Uhr

Eine Ausstellung des
Württembergischen Kunstvereins Stuttgart

Im Rahmen von
Re-Designing the East. Politisches Design in Asien und Europa /
In Charge. The Role of Political Designers in Transformation

Idee und Konzept
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Mit Beiträgen von
NOH Suntag, Daniel García Andújar, Dan Perjovschi und anderen Continue reading »

 

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Instituto Cervantes Hamburg
Der spanische Künstler Daniel García Andújar (1966, Almoradí / ) zeigt sein Kunstprojekt . Archive 1989 – 2001. Das Projekt versteht sich gleichermaßen als multimediale Installation, Bühnenraum, offene Datenbank und Werkstatt und basiert auf einem digitalen Archiv mit über 250.000 Dateien (Texte, Audiodokumente, Videos etc.), die der Künstler über zehn Jahre hinweg aus dem Internet zusammengetragen hat. Der Künstler zeigt einen Teil seiner Arbeit und spricht über die Manipulation von Dokumentationsmaterial  durch die Art und Weise der Archivierung.
Termin:
Dienstag, 29.06.2010 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Instituto , Chilehaus, Eingang B, Fischertwiete 1,

Im Gespräch mit Dr. Ute Vorkoeper (Kunstvermittlerin, Autorin, Kuratorin) Continue reading »

 

Felix Stalder

Publiziert in: Kunstforum, Bd. 201 (März/April, 2010), s.110-117

Seit bald 150 Jahren soll das moderne Urheberrecht (UHR) den Umgang mit „Werke[n] der Literatur, Wissenschaft und Kunst“ (§ 1, des aktuellen deutschen Urheberrechtsgesetz) regeln. Rund 100 Jahre zurück reichen die Anfänge der avantgardistischen Subversion bürgerlich-romantischer Konzeptionen von „KünstlerIn“ und „Werk“, die auch dem UHR zugrunde liegen. Durch die Einführung des Prinzips Zufall, die Verwendung bestehender kultureller Artefakte, die Betonung der Rolle des Unterbewussten, oder die direkte Intervention in soziale Prozesse wurde die Vorstellung des autonomen, aus sich selbst schöpfenden Subjekts von allen Seiten untergraben. Dessen ungeachtet propagierte der expandierende Kunstmarkt genau dieses KünstlerInnenbild. Vor diesem Hintergrund ist es fast erstaunlich, dass das Urheberrecht selbst erst sehr spät im Feld der Kunst direkt relevant wurde. Der erste große Gerichtsfall fand 1990-92 statt. Der Photograph Art Rogers verklagte den Künstler Jeff Koons, weil dieser nach Vorlage einer Postkarte von Rogers (Puppies, 1986) eine Skulptur (A String of Puppies, 1988) anfertigen ließ und in der Ausstellung Ushering in Banality präsentiert hatte. Im Kern ging es um die Frage, ob es sich hierbei um eine legitime künstlerische Strategie (die sich auf das US-amerikanische Recht des fair use berufen könne) oder um eine unautorisierte Werkbearbeitung handle. Koons verlor den Prozess sowohl in der ersten als auch in der zweiten Instanz und sah sich bald mit einer Fülle von Klagen konfrontiert, die konzeptuell vergleichbare Werke betrafen. Continue reading »

 

e-stuttgart.org versteht sich als offenes Diskussionsforum zu den – im engeren und weiteren Sinne – kulturpolitischen Entwicklungen in . Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Kürzungen und Stagnationen der Zuschüsse im Kulturbereich, den aktuell drohenden erneuten Einschnitten im Kulturetat, den Diskussionen um die Abschaffung der Geisteswissenschaften an der Universität oder den kontroversen Debatten um „ 21“, geht im Oktober 2009 online: Um die kulturpolitischen Zustände in dieser Stadt auf breiter Ebene zu diskutieren, Informationen zu bündeln und auf vielfältige Weise in Aktion zu treten.