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ACTS OF VOICING

October 13, 2012 – January 13, 2013

Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2, D – 70173 Stuttgart

Bani Abidi, Daniel García Andújar, Anonym / Transgender Voice, John Baldessari, Samuel Beckett, deufert + plischke, Ines Doujak, Juan Manuel Echavarría, Tim Etchells, Rainer Ganahl, Mariam Ghani, Gary Hill, Anette Hoffmann / Matei Bellu / Regina Sarreiter, Karl Holmqvist, Ranjit Hoskoté, Jacques Lacan, Minouk Lim, Mara Mattuschka, José Pérez Ocaña, Manuel Pelmus, David Riff / Dmitry Gutov, Anri Sala, Smith / Stewart, Marcus Steinweg, Imogen Stidworthy, Rasa Todosijevic, Fadi Toufiq, Ingrid Wildi Merino / Decolonial Group Berlin, Katarina Zdjelar, Yang Zhenzhong and others

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ACTS OF VOICING

Über die Poetiken / Politiken der Stimme

13. Oktober 2012 – 13. Januar 2013

Acts of Voicing ist ein zweijähriges Projekt, das sich der ästhetischen, performativen und politischen Bedeutung der Stimme aus den Bereichen bildende Kunst, Tanz / Performance und Theorie nähert.

Ausgangspunkt ist dabei die Befragung jener Ordnung, die die Stimmen der Einen als Rede, und die der Anderen als bloßen Schrei vernehmen lässt: das heißt, jene Aufteilung zwischen den aus der politischen Gemeinschaft Aus- und in diese Eingegrenzten.

Wie lassen sich mit den Mitteln der Kunst – konkret der bildenden Kunst und des Tanzes – einerseits, und der Theorie andererseits die Stimmen der Nicht-Gehörten, eine andere Kultur des Zuhörens und eine Kultur des Streits (des Unvernehmens) ins Spiel bringen? Inwiefern können sich künstlerische und theoretische Methoden dabei gegenseitig durchdringen, zu- und miteinander sprechen? Wie lassen sich Stimme, Raum und Wissen zum Tanzen bringen?

In einem gemeinsamen Prozess, an dem KünstlerInnen, Choreografen, TheoretikerInnen und KuratorInnen aus Europa, Asien und Südamerika beteiligt sind, sollen diese und weitere Fragen verhandelt, neue Arbeiten produziert und auch die Ausstellungschoreografie entwickelt werden. Denn neben der inhaltlichen Beschäftigung mit den Politiken und Poetiken der Stimme, möchte Acts of Voicing auch die Möglichkeiten und Grenzen eines performativen Ausstellungsmodells ausloten. Geplant ist eine Choreografie, bei der sich das Ausstellungsszenario selbst immer wieder verändert. Entstehen soll ein dynamisches Raumgefüge, das immer neue und überraschende Beziehungen zwischen Exponaten und Ereignissen, Ausstellung und Aufführung, ästhetischer und diskursiver Praxis sowie Kunst und Betrachter herstellt.

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